Thai-Food genießen mit Hafenblick: Sala Thai in der Hafencity

sala thai curry

Wenn’s mal asiatisch und etwas schicker werden soll, lohnt sich ein Besuch im Sala Thai in der Hafencity Hamburg.

Auf einer Pokémon-Tour (ja, ich gehöre zu den Irren, die dem Hype verfallen sind, deal with it) hat es mich und drei Freundinnen kürzlich in die Hafencity verschlagen und Pokémon fangen macht ziemlich hungrig. Das Sala Thai, ein thailändisches Restaurant, das sich bei der hohen Fluktiationsrate der Restaurants der Hafencity schon ziemlich lange hält, wollte ich schon immer mal ausprobieren und die drei Mädels waren relativ schnell überzeugt, obwohl wir alle nicht wussten, worauf wir uns einlassen würden. Angesichts der Lage „Am Kaiserkai 1“ mit einem tollen Ausblick auf den Hafen rechnet man mit gesalzenen Preisen und es stellt sich die Frage, ob die Qualität des Essens, Ambiente und Service die hohen Preise rechtfertigen würden.

Das Restaurant ist in zwei Bereiche geteilt, einen etwas erhöht liegenden mit Kissen auf dem Boden und flachen Tischen, für den man sich seiner Schuhe entledigen muss und einen Bereich mit normalen Tischen. Eine Terrasse, die uns allerdings erst auffiel, als wir das Restaurant verließen, gab es ebenfalls. Wir haben uns spontan für den mit den flachen Tischen entschieden, weil er mit all den Holzaplikationen, hübschen Kissen, in Blütenform gefalteten Servietten und etwas abgetrennt vom Rest auf den ersten Blick sehr gemütlich gewirkt hat. Den tollen Blick auf den Hafen hat man allerdings vom Bereich mit den normalen Tischen aus, was uns als Hamburger aber nicht so wichtig war. Positiv überrascht waren wir als wir feststellten, dass unter den Tischen jeweils Löcher in den Boden eingelassen waren. Nach außen hat es gewirkt, also würde man auf dem Boden auf Kissen sitzen, die Beine konnten aber bequem unter dem Tisch baumeln.

Die Auswahl an Gerichten ist sehr vielfältig, viele Currys, aber auch andere Gerichte, mit Fleisch und vegetarisch und die Preise sind nicht überteuert. Wir entschieden uns für Currys in verschiedenen Ausprägungen und vor allem verschiedenen Schärfegraden, denn diese kann man bei der Bestellung mit angeben. Das halte ich bei einem Thai-Restaurant immer für sehr sinnvoll und wichtig, um keine böse Überraschung zu erleben, wenn man nicht gerne scharf isst – oder wie ich sehr gerne scharf isst. Dazu gab’s Tee und Wasser. Die Currys wurden dann in einem wirklich hübschen, grünen und leicht rustikal wirkenden Geschirr auf Stövchen mit dem obligatorischen Duftreis serviert und köchelten herrlich duftend vor sich hin. Die Portionen sind groß und zwei von uns haben ihr Curry auch nicht geschafft. Es ist aber auch kein Problem, sich die Reste einpacken zu lassen. Die Currys waren wirklich alle sehr lecker. Ich hatte ein klassisches, grünes Hühnercurry, in dem ich sogar Gemüse entdeckte (grün, etwas größer als Erbsen, sehr fest und mit Knack-Effekt im Mund), von dem ich nicht sicher bin, um was genau es sich handelte. Dabei muss ich gestehen, dass ich mich immer wieder darüber freue, mal etwas Neues auszuprobieren, von daher für mich genau das Richtige.

Fazit: Ja, ein Besuch im Sala Thai lohnt sich allemal. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, der Service ist zuvorkommend, auch wenn er zugegebenermaßen ein wenig aufmerksamer hätte sein können und das Ambiente wirklich gemütlich. Mit dem fantastischen Ausblick eine schöne Alternative, wenn man Besuch von außerhalb etwas bieten möchte.

Bis zum nächsten Post: Guten Appetit!

sala thai verschiedene currys

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